Facebooks „Sports Stadium“ musste kämpfen, um mit dem Super Bowl mitzuhalten

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Sports Stadium wurde designed, um mit Twitter zu konkurrieren, hatte aber während des Super Bowl Performance-Probleme.

Der Super Bowl 50 dominierte den Sonntag in den Sozialen Medien, aber gerade Facebook konnte teilweise nicht mit dem Spiel mithalten.

Über 60 Millionen Menschen setzten auf Facebook ca. 200 Millionen Posts, Likes und Kommentare zum Spiel der Denver Broncos gegen die Carolina Panthers ab, sagte das weltweit größte soziale Netzwerk am Montag.

Doch die User wanderten aufgrund der Probleme sogar zum Konkurrenten Twitter ab. „I can’t find the sports stadium on Facebook for #SB50 :(,“ tweetete @thekenyeung. Und „7 minutes of game time into the second half and @facebook sports stadium is still all posts about halftime,“ tweetete @ToddFMoore.

Im Januar startete Facebook Sports Stadium, ein online „Sport Hub“ wo Fans sich treffen und live Spiele diskutieren können. Der Super Bowl war hier das erste Großevent und „Sports Stadium“ musste sich zu Stoßzeiten abmühen, um auf dem letzten Stand zu bleiben.

Das bedeutete, dass Informationen zu einem Touchdown erst angezeigt wurden, lange nachdem die Aktion auf dem Spielfeld tatsächlich geschah. Etwas, dass der Sportfan nicht gutheißen kann und will.

Due to overwhelming traffic and activity, people visiting Facebook Sports Stadium during the Super Bowl may have experienced a delay with the scores and play-by-play information available in the Matchup and Stats tabs, or a problem with posting in the Friends tab,“ sagte Facebook bei AdWeek.

Tatsächlich hat der Super Bowl 50 nur das zweithöchste Interaktionslevel auf Facebook produziert, das dort jemals gemessen wurde. Das letztjährige Finale der New England Patriots und der Seattle Seahawks erzeugte mehr Aktivität auf Facebook.

Der Super Bowl gilt generell als „Big Deal“ wenn es um Second-Screens geht. So wurde über den letztjährigen Super Bowl mit 21,5 Millionen Tweets am meisten getweeted.

Auf Facebook wurde der Peak der Interaktionen zur Halbzeitpause erreicht. Während Coldplay spielte waren es 9,3 Millionen, Beyonce bekam 8,8 Millionen ab und Bruno Mars erhielt 5,3 Millionen Interaktionen.

Auf sportlicher Seite erhielten die beiden Quarterbacks Payton Manning von den Broncos und Cam Newton von den Panthers die meiste Aufmerksamkeit auf Facebook und Twitter. Betrachtet man das Spielgeschehen, so war der „most social moment“ auf Facebook der Abpfiff des von den Broncos gewonnenen Spiels. Auf Twitter war es hingegen der Moment als Cam Newton gesacked wurde.

Facebook will Sports Stadium weiterhin für den US Football nutzen und es in den kommenden Monaten für Fußball und Basketball auf der ganzen Welt öffnen. Ich bin gespannt ob es sich durchsetzen und zu einer ernsthaften Konkurrenz zu Twitter werden kann.

Quelle: CNET

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